07.03.2018

Ein halbes Jahrhundert Bestatterleben

Ursula Walter feiert 50-jähriges Dienstjubiläum

Ursula Walter

Als Ursula Walter im März 1968, als damals 24-jährige, durch die Liebe in das Bestattungsunternehmen Walter kam, hätte sie sich wohl kaum vorstellen können, dass sie dort ihr 50-jähriges Dienstjubiläum feiern würde. Ein halbes Jahrhundert später schaut sie auf ein bewegtes Berufs- und Privatleben an der Seite ihres Mannes Helmut zurück, der bereits verstorben ist, aber durch den sie zu dem Beruf gefunden hat.

Wie bei Bestattern meist üblich verband sich das Privatleben mit dem Arbeitsleben. Der Beruf Bestatter wird oft mehr als Berufung gesehen als nur als reiner Job. Unzählige Beratungsgespräche hat Ursula Walter in der Zeit geführt, Menschen in der Anzahl der Einwohner eine Kleinstadt gegenüber gesessen und diese in der Zeit der Trauer unterstützt. Als gelernte Einzelhandelskauffrau hat sie sich in vielen Fortbildungen und Seminaren erst zur Geprüften Bestatterin und später zur Bestattermeisterin fortgebildet. Damals war sie damit die erste Frau im Kreis Soest und eine der ersten in NRW. Mit fast 75 Jahren hat sie der Beruf und der tägliche Kontakt mit Menschen noch immer nicht losgelassen.

Wir gratulieren herzlich zu so viel Engagement und Energie, diesen nicht ganz einfachen und sehr anspruchsvollen Beruf so lange auszufüllen!

28.11.2016

Wir sind traurig...

Unser Senior-Chef, Inhaber in dritter Generation, Patriarch, Impulsgeber, Gärtner, Fachmann mit über 50-jähriger Berufserfahrung und gute Seele ist am 31. Oktober 2016 im Alter von fast 80 Jahren gestorben. Dabei hat er noch vier Wochen vor seinem Tod gearbeitet.

Er wird nun all jene wiedertreffen, die er selbst in seinem Leben eingebettet, angekleidet und beerdigt hat. Es war sein Glaube, dass die Verstorbenen ihm bei der Arbeit von oben zusehen können. Entsprechend sorgsam und liebevoll war er im Umgang mit diesen Menschen. Im Himmel wird er jetzt viele Freunde haben. Lebe wohl!

Seit der Trauerfeier haben wir einen großen Zuspruch und viel Unterstützung erfahren dürfen und konnten selbst erleben, wie gut es tut seinen lieben Verstorbenen in der Erinnerung so vieler Menschen geborgen zu wissen. Danke dafür!

20.10.2015

Besichtigung des Krematoriums in Diemelstadt

Bestattungen Walter organisiert eine Fahrt zu Feuerbestattungen Diemelstadt

Was passiert im Krematorium? Ist auch die richtige Asche in der Urne?

Um genau diese und andere Fragen mal aus erster Hand erklärt zu bekommen, können Interessierte am Samstag, 7. November 2015, an einer Führung im Krematorium Diemelstadt teilnehmen. Wir organisieren eine Fahrt dorthin, die Teilnahme ist kostenlos.

Ein Krematorium ist nicht nur ein technischer Ort mit entsprechenden Öfen und Filteranlagen, es ist auch ein Ort der Lebenden, ein Ort der Abschiednahme und ein Ort für Trauerfeiern. Dort gibt es eine Kapelle, ein Café und Räume für die Angehörigen. Wer schon immer einen Einblick hinter die Kulissen eines Krematoriums haben wolle, Fragen stellen möchte, sich für die Technik interessiert oder einfach nur falsche Vorstellungen durch richtige Bilder ersetzen möchte, ist herzlich eingeladen.

Abfahrt wird sein am 7. November um 12:30 Uhr an der Trauerhalle "Haus des Abschieds", Bremer Straße 18, Lippstadt-Süd (dort sind ausreichend Parkplätze vorhanden!), ein weiterer Stop wird gemacht in Geseke am Bahnhof. Die Führung beginnt um 14 Uhr. Spätestens um 16:30 Uhr sind wir wieder in Geseke und um 17 Uhr zurück in Lippstadt.

Anmeldungen sind ab sofort möglich unter 02941/1503060 oder per E-Mail an info@bestattungen-walter.de

05.06.2015

Wir suchen Verstärkung!
(Update: Die Stelle ist seit dem 1. August vergeben, mehr dazu bald hier).

Wenn Sie sich angesprochen fühlen oder jemanden kennen, der zu uns passen könnte, bitte weitersagen und melden.

14.05.2015

Mut an den letzten Schritt zu denken

Bestattungsvorsorge – eine Sorge weniger

Bestattungsvorsorge – Mut an den letzten Schritt zu denken

Haben Sie schon für Ihre Bestattung vorgesorgt? Mitten im Leben denkt niemand gerne an den Tod. Doch im Sterbefall muss heute jeder Mensch für seine eigene oder die Bestattung seiner Angehörigen finanziell selbst aufkommen. Wie die Finanzen im Todesfall aussehen, ist angesichts eventuell anfallender Pflege- und Heimkosten kaum vorherzusehen. Wer vorsorgt, entlastet seine Angehörigen. Bestattungsvorsorge bedeutet aber auch, die eigenen Wünsche für die dereinstige Bestattung inhaltlich und finanziell abzusichern. 

Bestattungsvorsorge beim zertifizierten Bestatter

Unter der Überschrift „Bestattungsvorsorge: eine Sorge weniger – machen Sie einen Vorsorgetermin bei Ihrem zertifizierten Bestatter“ sind zurzeit bundesweit großflächige Plakate zu sehen. Zusammen mit dem Bundesverband Deutscher Bestatter e. V. weisen zertifizierte und ausgezeichnete Bestattungsunternehmen auf ein immer wichtiger werdendes Thema hin: die Planung und finanzielle Absicherung der eigenen dereinstigen Bestattung. 

Bestatter bieten sogenannte Bestattungsvorsorgeberatungen an. Im Beratungsgespräch können Sie alle Fragen zum Thema Bestattungsvorsorge offen und vertrauensvoll besprechen. Ihre individuellen Wünsche und Vorstellungen sind dabei maßgebend.

Die Wahl des richtigen Bestatters

Bei der Wahl des richtigen Bestatters bietet das Markenzeichen des BDB eine echte und vor allem objektive Entscheidungshilfe. Bestatter, die das Markenzeichen führen, haben ihre berufliche und ihre persönliche Qualifikation nachgewiesen und sind somit verlässliche Experten im Bereich der Bestattungsvorsorge, aber auch in allen Angelegenheiten des Trauerfalls. 

Markenzeichen – ein Siegel für Qualität, Garantie und Vertrauen

Das Markenzeichen des BDB blickt auf eine mehr als 50-jährige Tradition zurück. Stetig wurde das Niveau der Voraussetzungen für die Führung des Markenzeichens angehoben und weiterentwickelt. Heute ist es erforderlich, neben einer abgeschlossenen Ausbildung zur Bestattungsfachkraft, zum Geprüften Bestatter oder zum Bestattermeister besondere persönliche und betriebliche Voraussetzungen zu erfüllen. Dies garantiert eine fachlich einwandfreie Dienstleistung zu fairen und angemessenen Preisen. Aufgrund des eigenen hohen Anspruchs an die Dienstleistungserbringung führte der Bundesverband Deutscher Bestatter 2009 eine weitere Voraussetzung für die Führung des Markenzeichens ein – die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001. Diese Zertifizierung ist der weltweit bekannteste Standard für Qualitätskontrollen. All diese Betriebe unterliegen einer ständigen Kontrolle durch unabhängige Prüfer des TÜV Rheinland/LGA InterCert. 

Ein Markenzeichen-Bestatter ist verpflichtet, bei einem Bestattungsvorsorgegespräch den Interessenten umfassend zu beraten, die Wünsche in einem schriftlichen Vertrag abzufassen und vereinnahmte Gelder in unabhängiger Weise, verzinslich und insolvenzfest anzulegen.

Finanzielles regeln

Um sicherzugehen, dass auch alle Festlegungen wie gewünscht umgesetzt werden können, sollte unbedingt an eine finanzielle Unterlegung gedacht werden. Hierfür bieten zertifizierte Bestattungsunternehmen zwei zuverlässige Möglichkeiten an: 

Bei der Deutschen Bestattungsvorsorge Treuhand AG kann der Vorsorgende die vereinbarte Summe als Treuhandvermögen sicher und mit einer soliden Verzinsung anlegen. Das eingezahlte Kapital ist durch die Bürgschaft eines namhaften deutschen Kreditinstituts zusätzlich geschützt. Im Todesfall wird das Treuhandvermögen einschließlich der aufgelaufenen Zinsen an den Bestatter zur Erfüllung des Bestattungsvorsorgevertrages ausgezahlt. 

Auch eine private Sterbegeldversicherung, vermittelt durch den Bestatter, garantiert Ihnen, dass Ihre Vorstellungen einer würdevollen Bestattung zuverlässig verwirklicht werden und dafür alle finanziellen Voraussetzungen erfüllt sind. Das Kuratorium Deutsche Bestattungskultur e.V. bietet Ihnen gemeinsam mit der Nürnberger Versicherung Sterbegeldversicherungen und Bestattungsvorsorgepakete an, die Ihre finanzielle Situation und Ihre Wünsche individuell berücksichtigen.

In beiden Fällen ist das für die dereinstige Bestattung angelegte Geld sicher vor einem etwaigen Zugriff des Sozialamtes.

Über den folgenden Link finden Sie bundesweit qualifizierte Markenzeichen-Bestatter, die Ihnen bei allen Fragen zur Bestattungsvorsorge hilfreich zur Seite stehen: 

https://www.bestatter.de/markenzeichen/bestattersuche-markenzeichenbetriebe/

Quelle: https://www.bestatter.de/index.php?id=711

30.01.2015

Neues Bestattungsgesetz für NRW

Seit Oktober 2014 gilt in Nordrhein-Westfalen ein neues Bestattungsgesetz. Für Hinterbliebene und Bestatter bringt die neue Regelung einige Veränderungen mit sich.

 

Eine Novellierung des Bestattungsgesetzes war nach Meinung vieler Bestatter und auch Friedhofsämter längst überfällig. Die bisher sehr starren Regelungen in Bezug auf Bestattungsfristen wurden größtenteils erweitert und gelockert, teilweise aber auch eingeschränkt. Bei einer Erdbestattung galt bisher eine Frist von mindestens 48 Stunden und maximal acht Tagen bis zur Bestattung. Ausnahmen waren nicht vorgesehen und nicht möglich. Um Feiertage wie Weihnachten, Silvester oder Ostern kam es damit immer zu enormen Terminproblemen. Die neue Regelung sieht vor, dass eine Erdbestattung nun nach frühestens 24 Stunden stattfinden darf und spätestens nach zehn Tagen erfolgt sein muss. Wobei nach der Änderung jetzt auch Ausnahmegenehmigungen durch die Ordnungsbehörde möglich sind.

Veränderungen hat es auch in Bezug auf Feuerbestattungen gegeben. Wo bisher fast keine Einschränkungen vorlagen, weder der späteste Feuerbestattungstermin noch der Termin zur Urnenbeisetzung waren vorgeschrieben, gelten nun fast die gleichen Zeiten wie bei einer Erdbestattung. Innerhalb von zehn Tagen muss die Feuerbestattung stattgefunden haben, nach spätestens sechs Wochen muss die Urne beigesetzt sein. Damit wurden Regelungslücken im Gesetzt geschlossen, die zu mancher Urne „auf dem Kamin“ geführt haben. Denn auch der Verbleib der Urne muss dem Krematorium jetzt zeitnah nachgewiesen werden. Die Verbraucherinitiative Aeternitas kritisiert, dass die neue gesetzliche Regelung für Urnen noch strenger geworden ist und nicht, wie erhofft, eine Liberalisierung in Bezug auf Urnenbeisetzung oder Ascheverstreuung erfolgte.

 

Der Trend zur Feuerbestattung hält derweil weiter an. In Lippstadt wurden in 2014 ungefähr 70 % der Verstorbenen eingeäschert. Dafür verantwortlich sind nur zu einem geringen Teil die Friedhofsgebühren. Bedingt durch die Grundgebühren, die pro beigesetzten Verstorbenen berechnet werden, liegen die Kosten der Gräber nicht mehr so weit auseinander wie früher. Immer mehr Angehörige ziehen die Feuerbestattung aufgrund des geringeren Pflegeaufwandes vor. Die Kinder wohnen oft nicht mehr im selben Haus und die Sorgen um eine Grabpflege für die nächsten mindestens 25 Jahre verstärken den Trend zur Urnenbeisetzung.

 

Einer kompletten Liberalisierung im Umgang mit der Urne steht aber auch Bestattermeister Dirk Walter skeptisch gegenüber. „Aus unserem kulturellen und christlichen Hintergrund sollte es weiterhin einen festen und für alle Familienmitglieder und Freunde zugänglichen Ort geben, an dem die Verstorbenen ruhen können“. Auch der Verbleib der Urne zu Hause oder im Garten aus rein finanziellen Gründen soll durch das Bestattungsgesetz verhindert werden. Eine Liberalisierung des Bestattungsgesetzes in Bezug auf den Verbleib der Urne würde Walter aber begrüßen, wenn „zu Lebzeiten durch den Verstorbenen eine klare Regelung getroffen wurde“.

24.11.2014

Bund der Steuerzahler NRW bemängelt Friedhofsgebühren in Lippstadt

Urnenreihengräber sind die teuersten in NRW

LIPPSTADT ? Der Bund der Steuerzahler NRW (BdSt NRW) verpasst der Stadt Lippstadt wegen hoher Friedhofsgebühren eine schallende Ohrfeige. In Lippstadt werden mit 1814 Euro Gesamtgebühr die höchsten Gebühren für eine Urnenbestattung in einem Reihengrab verlangt. Die nied- rigste Gebühr wird dagegen mit 347 Euro in Gütersloh verlangt.

Das hat ein Vergleich der Friedhofsgebühren ergeben, den der Bund der Steuerzahler NRW (BdSt NRW) unter den 56 nordrheinwestfälischen Städten mit mehr als 60 000 Einwohnern durchgeführt hat. Der Verband fordert die Städte mit den höchsten Gebührensätzen auf, diese umgehend zu senken, heißt es in einer in dieser Woche in Umlauf gebrachten Pressemitteilung.

Es sei nicht nachvollziehbar, warum einige Städte zum Teil vier Mal höhere Gebühren nehmen, als andere, argumentiert der Bund der Steuerzahler. Bei einer Urnenbeisetzung im Reihengrab wird mit 1600 Euro in Lippstadt die höchste Grabnutzungsgebühr verlangt, so der Bund der Steuerzahler. In Solingen werde mit gerade mal 195 Euro die niedrigste Gebühr fällig. Bei der Gesamtgebühr einschließlich Bestattungsgebühr von 149 Euro und Verwaltungsgebühr von 65 Euro steigt der Betrag in Lippstadt für eine Urnenbestattung auf 1814 Euro, gefolgt von Herford mit 1801 Euro und Herne mit 1558,20 Euro. An der Spitze der Städte mit der niedrigsten Gesamtgebühr bei einer Urnenbestattung liegt die Nachbarstadt Gütersloh mit 347 Euro, gefolgt von Gladbeck mit 416 und Bergisch-Gladbach mit 478 Euro. Im Durchschnitt liegt die Gesamtgebühr für die Urnenbestattung in den 56 vom Bund der Steuerzahler untersuchten kommunen bei 1067 Euro. Hier rangiert Lippstadt mit 1814 Euro einsam an der Spitze.

Etwas besser schneidet die Lippe-Stadt bei der Sargbestattung in einem Wahlgrab ab. Hier liegt die Grabnutzungsgebühr bei 2042 Euro plus 448 Euro Bestattungsgebühr und 65 Euro Verwaltungsgebühr, macht zusammen 2555 Euro. Im Durchschnitt werden in den 56 untersuchten Kommunen 2709 Euro für eine Sargbestattung verlangt. Lippstadt liegt hier also knapp unter dem Durchschnitt. Spitzenreiter ist Kerpen mit 6088 Euro, einschließlich Bestattungs- und Verwaltungsgebühren.

Besorgniserregende Belastung

„Das ist eine nicht nachzuvollziehende, besorgniserregende Gebührenbelastung“, kommentiert Heinz Wirz, Vorsitzender des BdSt NRW. Generell müssen die Aufwendungen im Friedhofswesen nach Ansicht von Wirz gerechter verteilt werden. Die Friedhofsgebührenbelastung für die Bürger oder deren Angehörige müsse auf ein vernünftiges Maß zurückgeführt werden, fordert der Vorsitzende des Bundes der Steuerzahler, Heinz Wirz. Andernfalls wird es nach seiner Ansicht vermehrt zu einem „Friedhofs-Tourismus“ kommen. „Wer es sich nicht leisten kann, in der eigenen Stadt beigesetzt zu werden, wird in der Nachbarkommune versuchen, die letzte Ruhe zu finden“, so Wirz. ? wp

Quelle: www.derpatriot.de

24.09.2014

"Abschied nehmen mit Kindern"

Ratgeber zur Kindertrauer bei Aeternitas.de zum Download

nach einem Todesfall in der Familie oder im Freundeskreis trauern auch Kinder. Offen mit ihnen über den Verlust zu sprechen, hilft den Kindern eher als darüber zu schweigen und das Thema von ihnen fernzuhalten. Diesen und weitere Ratschläge enthält der neue Leitfaden „Abschied nehmen mit Kindern“, herausgegeben von der Verbraucherinitiative Aeternitas. Unter folgendem Link lesen Sie mehr dazu. 

Artikel von Aeternitas

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