Familienunternehmen

Die Gründung

Unser Unternehmen wurde bereits 1894 von Johann Walter senior aus der Tischlerei heraus gegründet. Wie so oft üblich haben im 19. Jahrhundert die Tischler die Särge gebaut und sich um einige Belange der Bestattung gekümmert. An den Umfang der Dienstleistungen, die heutige Bestatter und insbesondere Bestattermeister und ISO-Zertifizierte Firmen erbringen, war damals jedoch noch nicht zu denken.

Der Firmengründer, Johann Walter sen., der am 1. April 1894 mit dem Bestattungsunternehmen begann.

Johann Walter jun., der in der zweiten Generation das Unternehmen bis 1970 leitete.

Das Firmengebäude an der Bökenförder Str. 54, ca. 1940. Der Hauptsitz wurde in den Jahrzehnten des Bestehens immer weiter erweitert. Inzwischen haben wir die Hausnummer 50 - 54.

Vom Vater zum Sohn

Der Firmengründer Johann Walter hat seine Firma später dann an seinen Sohn, ebenfalls Johann Walter, übergeben. Der "Junior" (der heute ebenfalls schon verstorben ist) führte die Geschicke der Firma auch durch den zweiten Weltkrieg hindurch und erweiterte ständig den Aufgabenbereich und die Dienstleistungen, die wir erbracht haben. Mehr und mehr der traditionellen Aufgaben der Nachbarn und Leichenwäscherinnen wurden vom Bestatter übernommen.

Früher war es üblich, dass Bestatter einen Anhänger an den PKW (wenn der überhaupt vorhanden war) angehangen haben.

Unser erster Bestattungs-Anhänger mit einem Opel Olympia als Zugfahrzeug. (Aufgenommen ca. 1950)

Der erste richtige Bestattungswagen, ein Opel Kapitän - auf einer Überführungsfahrt in Italien. (Ca. 1965)

Wir sind der Firma Opel treu geblieben. Über diesen Opel Rekord bis zu einem Opel Omega. Dann gabe es einen Wechsel zu unserem aktuellen Modell...

...einem Volvo S80.

Helmut Walter († 31. Oktober 2016)

Als dritte Generation übernahm Helmut Walter den Betrieb wiederum von seinem Vater. Der Schwerpunkt der Firma verlagerte sich mehr und mehr in Richtung Bestattungen und in den 1970er Jahren wurde die Tischlerei Stück für Stück aufgegeben. Bis 1990 fertigte Helmut Walter zuletzt noch die Särge selbst, doch angesichts der ständig steigenden Anforderungen an die Dienstleistungen, die von den Angehörigen nachgefragt wurden und natürlich auch aufgrund von Industrialisierung in der Sargfabrikation wurde der Bau der Särge schließlich aufgegeben. Von da an konzentrierte sich Helmut Walter ausschließlich auf Bestattungen und die Erfüllung der Wünsche der Hinterbliebenen.

Seine Frau Ursula führte das Büro und die Buchhaltung und bildete sich schon 1985 zur Geprüften Bestatterin fort. Damit war sie die erste Geprüfte Bestatterin im Kreis Soest. Ein Qualitätsmerkmal, das bis heute noch nicht viele Bestattungsinstitute vorweisen können. Durch diese Orientierung auf die Qualität, Ausrichtung auf die Kundenwünsche und die Fokussierung auf die würdige und persönliche Bestattung wuchs das Unternehmen kontinuierlich. Schließlich wurde Ursula Walter 2001 einer der ersten Bestattermeisterinnen in ganz NRW.

Das Team von Bestattungen Walter (noch mit auf dem Bild ist Helmut Walter).

Im Jahr 2001 begann der Bau unserer ersten eigenen Trauerhalle mit 80 Sitzpläzen, fünf Verabschiedungsräumen, einem Raum für die hygienische Versorgung der Verstorbenen nach neuestem Stand, Lager und Büroräumen. Alles wurde zu der Zeit bereits barrierefrei und für Rollstuhlfahrer geeignet gebaut.

Mit der Übergabe des Unternehmens an seinen Sohn Dirk trat Helmut Walter am 1. Januar 2004 in die zweite Reihe zurück. Bis zu seinem Tod am 31. Oktober 2016 war er jedoch durch seine Erfahrung noch immer wichtiger Berater und seine helfende Hand war immer sehr gefragt.

Auch der neue Inhaber Dirk Walter war bereits 2002 Geprüfter Bestatter und schon im Jahr darauf Bestattermeister - zu der Zeit der jüngste Bestattermeister in NRW.

Somit wird unser Unternehmen aktuell von zwei Bestattermeistern geführt - diese Konstellation gibt es in ganz Deutschland nur wenige Mal. Eine selbst ausgebildete Bestattungsfachkraft und eine weitere Bestatterin, sowie weitere Halbtagskräfte und Aushilfen machen das Team komplett.

Unsere Trauerhalle, erbaut 2001.

Aktuelle Entwicklungen

Stillstand ist Rückschritt, sagt man. Daher haben wir auch danach nicht stillgestanden. Seit 2003 haben wir zwei Auszubildende erfolgreich bis zur Bestattungsfachkraft geführt. Unser zweiter Azubi, Jürgen Kemper, hat am 1. August 2007 seine Ausbildung mit Erfolg abgeschlossen und wurde in unser Unternehmen als wertvoller Mitarbeiter übernommen. Ausbildung sehen wir als Investition in die Zukunft einer qualitätsorientierten Bestatterbranche, in der schwarze Schafe keinen Platz mehr haben. Im Sommer 2013 hat bei uns eine Bürokauffrau ihre Ausbildung abgeschlossen und hängt aktuell noch eine Ausbildung als Bestattungsfachkraft dran.

Entsprechend unserer hohen Ansprüche an uns selbst haben wir 2006 das nächste wichtige Projekt begonnen. Die Zertifizierung unseres Qualitätsmanagements nach ISO-Norm 9001:2000. Seit Juli 2007 können wir uns nun stolz ISO-Zertifizierter Bestatter nennen. Ein Qualitätsmerkmal, auf das wir besonders stolz sind.

Denn unsere Maxime lautet: 99% gut ist nicht gut genug. Nur hundertprozentige Zufriedenheit der Angehörigen kann unser Ziel sein. Denn wie bei einer Hochzeit, kann auch bei der Bestattung kein Fehler wieder gut gemacht werden. Dieser besonders wichtige Tag, wird für immer in Erinnerung bleiben. Und damit diese Erinnerung, auch wenn sie schon nicht fröhlich ist, zumindest nicht noch durch Pannen weiter getrübt wird, arbeiten wir permanent an der Verbesserung unserer Qualität um Fehler möglichst komplett auszuschließen.

Dafür stehen wir mit unserer Erfahrung aus 120 Jahren Familientradition, dafür stehen wir mit unseren ständigen Fort- und Weiterbildungen und mit unserem Qualitätsmanagement und dafür stehen wir nicht zuletzt mit unserem guten Namen. Worauf Sie sich verlassen können.

Ihre Familie Walter